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Hier erfahren Sie alles über die lichtunabhängige H3-Beleuchtung

Sie kennen bestimmt auch folgende Situation: Es ist stockfinster in der Nacht. Sie liegen im Hotelzimmer im Bett und wollen wissen, wie spät es ist. Leider gibt es in diesem Zimmer keinen Wecker und Ihr Handy liegt auf einem Tisch am anderen Ende des Zimmers. Ihre Armbanduhr hat nachleuchtende Ziffern die schon lange bis zur Unsichtbarkeit verblasst sind. Ihnen bleibt nur noch die Möglichkeit, das Licht einzuschalten um auf Ihre Uhr zu schauen. Jetzt sind Sie durch das helle Licht hell wach und müssen feststellen, daß es doch erst Mitten in der Nacht ist. Sie brauchen lange um wieder einzuschlafen und fühlen sich daher am nächsten Tag völlig schlapp und unausgeruht. Und das nur, weil Sie wissen wollten wie spät es ist.

Das ist zwar ein sehr krasses Beispiel dennoch haben Sie bestimmt eine solche oder eine ähnliche Situation schon einmal erlebt.

Und genau hier kommen nun die H3 Armbanduhren ins Spiel. Mit einer H3 Armbanduhr können Sie auch nach Stunden tiefster Dunkelheit die Uhrzeit mit nur einem Blick ablesen. Sie müssen kein helles Licht einschalten. Sie müssen auch keinen Knopf an der Uhr drücken, damit die Ziffern leuchten. Sie müssen nur Ihren Arm so halten, daß Sie die Uhr sehen können. Und schon wissen Sie wie spät es ist.

Wie funktioniert eine Armbanduhr mit H3 Beleuchtung?

Die meisten H3 Armbanduhren in unserem Sortiment haben H3-Elemente vom Marktführer mb-microtec ag aus der Schweiz. Dort entwickelt man schon Jahre lang die selbstleuchtenden H3-Elemente. Bei den H3 Elementen werden kleine Glasröhrchen mit Phospor beschichtet. Dann wird in die Glasröhrchen das radioaktive Tritiumgas gefüllt und die Enden mit einem Laser luftdicht verschlossen. Die vom Tritium durch den Verfall freigesetzten Elektronen bringen das Phosphor zum leuchten. Mittlerweile gibt es die H3 Elemente in ganz vielen verschiedenen Farben. Damit können auf dem Ziffernblatt ganz unterschiedliche Muster generiert werden. Diese Farbmuster werden bei vielen Einsatzkräften dann ganz speziell zur besseren Koordination eingesetzt. Wobei die grüne Farbe am hellsten erstahlt und für das menschliche Auge am besten erkennbar ist. Rote H3-Elemente können nur auf eine kurze Distanz erkannt werden. Daher werden H3 Armbanduhren mit roten H3-Elementen bevorzugt bei Militärangehörige genutzt, die im Einsatz nicht gesehen werden dürfen.

Die kleinen Glasröhrchen haben mittlerweile nur noch einen Durchmesser von weniger als 1mm.

Sind Armbanduhren mit H3-Beleuchtung gefährlich?

Diese Frage beschäftigt viele Menschen, die sich gerne eine H3-Armbanduhr kaufen würden. Wir haben uns bei unseren Herstellern genau nach diesem Thema erkundigt. Dort wurde uns einheitlich versichert, daß von den Armbanduhren mit H3 Beleuchtung keine Gefahr ausgeht.

Wir haben wir einmal eine etwas wissenschaftliche Darstellung der Sache, wenn wirklich eines der Glasröhrchen zerbrechen sollte:

Tritium ist instabil und zerfällt unter Aussendung von Beta-Strahlen (Elektronen) mit einer Halbwertszeit von 12.3 Jahren zu Helium. Die Betastrahlung regt den Leuchtstoff an und es kommt dadurch zu einer permanenten Lichtaussendung. Der gesamte Vorgang findet in geschlossenen Glaskapseln statt und ist somit ungefährlich für Mensch und Umwelt. Dieser Vorgang hält für rd. 24 Jahre an. Die Beta-Strahlung des Tritiums hat eine relativ geringe Energie bei gleichzeitig hoher spezifischer Aktivität des Isotops. Sie ist im Prinzip bereits durch ein Blatt Papier abgeschirmt und kann die menschliche Hautschicht beispielsweise nicht durchdringen. Insgesamt werden für sämtliche Leuchtmarkierungen einer H3 watch Uhr maximal 1 GBq Tritium verwendet, wodurch die gesetzliche Grenze eingehalten wird. Die potenzielle Dosis der Strahlenexposition in einem Schadensfall ist 1000-mal geringer als die sogenannte „natürliche Strahlung“ und entspricht der gleichen Dosis wie der Verzehr einer Banane jeden zweiten Tag pro Jahr oder 1,5 Tage der natürlichen Strahlung.

Gasförmiges Tritium entspricht dem Wasserstoff und ist sehr flüchtig, d. h. selbst im sehr unwahrscheinlichen Fall des Brechens eines Röhrchens würde es sich mit einer Geschwindigkeit von ca. 3m/Sek. verflüchtigen und auf ein großes Volumen verteilen. Ein Einatmen des kompletten Inhalts einer Uhr, obschon auch dies als gesundheitlich kaum problematisch klassifiziert wäre, ist dadurch sehr unwahrscheinlich bis nahezu unmöglich.

Wie Sie sehen, sind die Bedenken gegenüber einer Armbanduhr mit H3 Beleuchtung grundsätzlich unbegründet. Der Vorteil der Uhren überwiegt das Risiko bei weitem.